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Wer sind Darkane?
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Darkane. Das ist die Thrash-Metal-Hoffnung aus Schweden, bestehend aus Andreas Sydow, Peter Wildoer, Christofer Malmström, Klas Ideberg und Jörgen Löfberg. Ursprünglich entstanden aus Agretator, einer Band irgendwo zwischen Watchtower und Mortification, produzieren die fünf Nordmänner seit der Bandgründung 1996 brutalen, technisch hochwertigen Thrash vom Feinsten.
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Debüt einer Band mit Zukunft
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Für die War Dance-Compilation ihrer Plattenfirma War Music produzierten sie zwei Tracks und wurden schnell zu einem Zugpferd der schwedischen Metal-Szene. Am Mikro stand dabei Björn "Speed" Strid, der die Band anschließend verließ und heute mit Soilwork große Erfolge feiert. 1998 begannen Darkane mit der Produktion ihres ersten eigenen Albums "Rusted Angel", und das ohne einen Sänger. Zusammen mit Daniel Bergstrand, der bereits mit Bands wie Strapping Young Lad und Stuck Mojo gearbeitet hatte, stellten sie ein Album auf die Beine, das ihren kranken Stil weiter ausbaute. Während der Aufnahmen traf man den Studioarbeiter Lawrence Mackrory, der kurzentschlossen den stimmlichen Part übernahm. "Rusted Angel" sorgte international für Aufsehen, und war lange eines der meist gesuchten Metal-Alben überhaupt und nur schwer zu kriegen.
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Irrsinniges Millenium
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Ein zweites Album war die logische Folge dieses Erfolgs. Die Arbeit an "Insanity" begann bereits 1999, doch eine Reihe mysteriöser Zwischenfälle sorgte immer wieder für Verzögerungen. Dann stieg auch noch Lawrence aus der Band aus, und so musste ein neuer Sänger her. Man suchte und fand Andreas Sydow. Dieser brachte einen sehr innovativen Stil mit in die Band, der ihren Sound noch ein ganzes Stück verfeinerte. Die Kombination aus Sydows kranken Stimmverrenkungen, harten Gitarrenriffs und unglaublich präzisen Drums bestätigten den Albumtitel "Insanity", welches 2001 erschien. Für viele Kritiker eines der abgedrehtesten Alben überhaupt, schaffte die Band ihren internationalen Durchbruch. Eigentlich standen nun diverse Touren mit Bands wie Kreator, Destruction oder Sodom an. Doch es gab Probleme bei der Organisation, und so kauften sich Wykked Wytch den Platz der Band.
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Zurück zur Ordnung?
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Doch anstatt sich auf die faule Haut zu legen, begannen sie sofort mit der Produktion ihres nächsten Werkes. 2002 veröffentlicheten Darkane mit "Expanding Senses" ihr drittes Album. Erneut wurde mit Daniel Bergstrand als Produzent gearbeitet. Zusammen versuchten sie etwas Ordnung in das Chaos zu bringen, wie es noch auf "Insanity" vorgeherrscht hatte. Darkane produzierten ein klarer strukturierteres Album, das mit eingängigen Melodien und knallharten Riffs eine Spur erwachsener klang als "Insanity". Überraschenderweise kehrte Ex-Sänger Lawrence Mackrory für ein Duett mit Sydow zurück, um Gerüchte über böses Blut zwischen Band und Ex-Mitglied zu ersticken.
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Auf zu neuen Taten
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Der nächste logische Schritt war eine ausgiebige Tour, nachdem eben die zu "Insanity" schiefgegangen war. Darkane spielten in ganz Europa auf diversen Festivals (darunter auch das rennomierte "Wacken Open Air") und begaben sich Ende 2003 auf eine zusätzliche Europa-Tour mit den Thrash-Klassikern Death Angel. Dabei sah es zwischenzeitlich nicht gut aus für die Band. Gitarrist Klas zog sich eine schwere Rückenverletzung zu, die ihn für mehrere Wochen außer Gefecht setzte. Nach einer komplizierten Operation konnte er jedoch weiter mit der Band arbeiten. Aber auch auf der Tour mit Death Angel ging es der Gesundheit der Jungs in Form von Grippe und anderen Ärgernissen an den Kragen.
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Der vierte Streich
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Nach den ausgiebigen Touren kehrten Darkane in ihre Heimat zurück, um dort im frisch erbauten heimischen Studio mit den Aufnahmen ihres vierten Studioalbums zu beginnen. Dieses Vorhaben wurde jedoch jäh von einer Verletzung Peter Wildoers unterbrochen, der sich beide Handgelenke entzündete. Erst nach ärztlich verordneter mehrwöchiger Spielpause konnte Peter das Training wieder aufnehmen. Den vorsichtigen Anfängen folgten intensive Writing-Sessions, und innerhalb eines knappen Dreivierteljahres hatten Darkane genug Songmaterial für "Layers Of Lies" zusammen. Komplett in Eigenregie produziert, ging das vierte Darkane-Werk im Juni 2005 an den Start und räumte endgültig die letzten Zweifler aus dem Weg. Die Scheibe kombinierte die Kompromisslosigkeit von "Rusted Angel" mit der Eingängigkeit der "Expanding Senses", und nicht zuletzt dank Andreas großartiger Gesangsleistung darf man "Layers Of Lies" als besten Darkane-Output aller Zeiten bezeichnen.
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